Forschungsmittwoch 12. März 2014, Studio, Fellerstrasse 11

Gast: Prof. Dr. Andrea Sabisch, Universität Hamburg

Organisation: FSP Intermedialität

Einführung: Nadia Bader, FSP Intermedialität / Universität Hamburg

Verkörperung und Figuration – zeichnerische und sprachliche Annäherungen an Bildsequenzen

Eine Bilderfahrung beginnt nicht erst beim Identifizieren von Figuren in Bildern, sie setzt ein mit der Ausrichtung des Sehens und dem Angeblicktwerden durch Bilder an den Grenzen des Verstehens. Aber wie kann man einer nichtsprachlichen Affizierung anderer gewahr werden? Wie zeigt sich eine Aktivierung der bildnerischen Wahrnehmung und Erfahrung? Wie wird sie gehalten? Welche Spuren finden sich, wenn Kinder und Jugendliche zu unterschiedlichen Bildsequenzen sprechen und zeichnen? Wann kann man von Bilderfahrungen jenseits der Wiedererkennung sprechen? Welche imaginären und leiblichen Bildakte lassen sich erkennen? Ausgehend von theoretischen Überlegungen zur Bilderfahrung sollen an Videographien von Gesprächen und Zeichnungen unterschiedlicher Altersstufen verschiedene Facetten (u.a. Verkörperung, Identifizierung, Affizierung, Sprachlosigkeit etc.) des empirischen Forschungsprojekts zur Bilderfahrung aufgezeigt werden.

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