(Un)planbares kalkulieren – Kunstunterricht und Theatervermittlung zwischen Kalkül und Kontingenz | Eine Tagung der Institute for Art Education, Zürcher Hochschule der Künste

2. April 2016 – Kantonsschule Olten | Info & Anmeldung | Download Programm

Ausgehend von der eigenen Vermittlungsarbeit an Schulen haben Praktiker_innen der Kunst- und Theaterpädagogik sowie Forscher_innen der Zürcher Hochschule der Künste den Umgang mit Kontingenz untersucht: Wie wird mit Momenten umgegangen, in denen das Geplante und Erwartete durchkreuzt wird? Welche Qualitäten lassen sich solchen Momenten beimessen, die etwas ‚stören’ oder den Lauf der Dinge verändern? Welcher Form der Aufmerksamkeit bedarf es, um das Unerwartete wahrzunehmen? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für das Anlegen von Unterricht und die Theaterarbeit sowie für die eigene Rolle als Lehrperson respektive Theaterpädagog_in? Und wie verhält sich diese Aufmerksamkeit zu aktuellen Ansprüchen an Bildung, die auf Mess- und Kontrollierbarkeit von Lerneffekten zielen und dadurch das Unterrichten verändern?

 

Die Tagung versteht sich als Ort und Anlass, die Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt „Kalkül und Kontingenz“ (Mai 2012 - Oktober 2015) an die Tagungsteilnehmer_innen weiterzugeben, sie mit ihnen zu diskutieren und weiterzutreiben.