Zeichnen - Reden, Eine qualitativempirische Studie zu den Formen sprachlicher Artikulation im Kontext individueller künstlerischer Prozessbegleitung

In den Künsten stellt die individuelle Prozessbegleitung einen zentralen Aspekt von Lehren und Lernen dar. Sie ist bestimmt durch das Handeln und Zeigen, aber auch nicht minder durch den sprachlichen Austausch. Ziel der Studie ist, die Interdependenz dieser Modalitäten zu beschreiben und die komplexen Wechselwirkungen zwischen kommunikativen und solitären, auf den zeichnerischen Prozess ausgerichteten Arbeitsphasen aufzuzeigen.
In Rede und Gegenrede gilt es jene Momente zu identifizieren, wo das Geäusserte sich im Gezeichneten manifestiert. Erst in der Gegenüberstellung von Sprach- und Bildgeschehen zeigt sich, in welcher Weise der Dialog den gestalterischen Prozess beeinflusst und bildnerisches Denken und Handeln fördert oder hemmt. Situiert am Gymnasium, verbindet das Projekt Ansätze konstruktivistischer Lehr-Lerntheorie mit aktueller Praxis.

Projektleitung: Ruth Kunz
Mitarbeit: Nadia Bader und Sarah Hostettler
Laufzeit: 02/2012–07/2013  
Finanzierung: Berner Fachhochschule, BFH

Ausführliche Informationen zum Projekt: WEBSEITE ZEICHNEN - REDEN

Bild 1: Zeichnen - Reden, 2013

 

 

 

 

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